SGMV - Schleifmühle

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Der Verein

Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e. V.
Schleifmühlenweg 1
19061 Schwerin


Der Vorstand des Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e. V.:


Vorsitzender:  

Ludwig Rehberg

1. stellv.Vorsitzender:   

Waldemar Leide

2. stellv.Vorsitzender:                        

Peter Kuschke

geschäftsführendes Vorstandsmitglied:                         

Margrit Sendzik  


Kontakt:
E-Mail:   schleifmuehle-schwerin@arcor.de
Telefon: 0385/562751



Der Verein

Der Schweriner Stadtgeschichts- und -museumsverein e. V. wurde 1993 als Förderverein des früheren Historischen Museums (seit 1997 Stadtgeschichtsmuseum) gegründet.
In der Satzung ist neben der Förderung der Stadtgeschichtsforschung, der Unterstützung der stadtgeschichtlichen Sammlung auch der Betrieb eigener musealer Einrichtungen wie der Schleifmühle verankert. Wir möchten die Stadtgeschichte Schwerins, der ältesten Stadt Mecklenburgs, lebendig halten und die Überlieferung zur Stadt- und Regionalgeschichte bewahren helfen.
So tragen wird mit unseren Möglichkeiten zur Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte bei und setzen uns für die Einrichtung eines neuen Museums ein, das die in den Jahren zwischen 1985 und 2005 aufgebaute Sammlung weiterführt, die Stadtgeschichte ausstellt und mit pädagogischen und wissenschaftlichen Veranstaltungen zur historischen Bildung der Schweriner beiträgt.


Ziele

1.
Förderung der Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte

Die Schweriner Geschichte ist die Geschichte der Bürger, Handwerker und Kaufleute, aber besonders die der Residenz der Mecklenburger Herzöge und Großherzöge, des Hofes und der Regierung.
Die Jahrhunderte zeigen sich noch heute in den Häusern Schwerins, den Straßen und Plätzen, die ihren ursprünglichen Charakter weitgehend bewahren konnten. Und sie zeigt sich natürlich im Schloss, dass wie die residenztypische Kulturlandschaft mit Burg- und Schlossgarten sowie den repräsentativen, sich am Ufer des Schweriner Sees entlang ziehenden Regierungs- und Kulturgebäuden sowie parkähnlichen Stadtvierteln.
Geschichte steckt aber auch in den  Bräuchen und Traditionen der Schweriner, in Vereinen und Verbänden, in Geschäften und Betrieben. Sie lebt fort in den Erinnerungen der Schweriner und in den Sachzeugnissen vergangener Generationen.
Die Vergangenheit der Stadt und ihrer Einwohner zu erforschen und zu vermitteln oder deren Erforschung und Vermittlung zur fördern, gehört zu unseren wichtigsten Zielen.
Die letzte, auf gründlicher Forschung beruhende Darstellung der Geschichte Schwerins stammt aus den Jahren 1913 und 1920. Um dieser als Missstand empfundenen Situation abzuhelfen, haben wir als Herausgeber dazu beigetragen, dass 2005 eine nach wissenschaftlichen Kriterien erarbeitete Stadtgeschichte erscheinen konnte.
Ansätze zu weiterer Erforschung der vielen noch heute im Dunkeln liegenden stadthistorischen Themen finden sich überall. Wir möchten diese mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten fördern, sei es in der Vortragsreihe »Historische Abende« oder in eigenen Publikationen.

2.
Erhalt und Betrieb der Schweriner Schleifmühle

Die Schleifmühle ist eine historische Wassermühle am Rand des Schweriner Schlossgartens. Ihr unterschlächtiges Wasserrad treibt eine europäisch einmalige Anlage zur Bearbeitung großer Steinsachen mit der Technik des 18. Jahrhunderts an. Heute demonstriert die Schauanlage das Schneiden und Polieren großer Granite und lässt die hohe Kunst früherer Steinbearbeitung wieder erlebbar werden.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein produzierte die herzogliche Schleifmühle neben Elementen und Teilen für fürstliche Bauten in Mecklenburg - unter anderem für das Schweriner Schloss - auch Schmuckstücke und nützliche Gegenstände des täglichen Gebrauchs, z.B. Briefsteine, Stockknöpfe oder Siegelgriffe aus edlen Steinen. Daran erinnert die Ausstellung in der Schleifmühle, die auch die Geschichte der Mühle erzählt.
Seit 1996 befindet sich die Schleifmühle in Trägerschaft des Stadtgeschichts- und
-museumsvereins. Nur dadurch ist es gelungen, den Betrieb aufrechtzuerhalten und die Schließung sowie den Verfall dieser einmaligen Wassermühle zu verhindern.
Inzwischen ist auch im Freigelände der Schleifmühle eine Ausstellung zur Geschichte der Steinbearbeitung in Mecklenburg entstanden und ein 38-Tonnen-Findling markiert auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Eingang zur Schleifmühle.
Dem Engagement unserer Mitglieder und Mitstreiter, aber auch der finanziellen Förderung durch große und kleine Sponsoren ist es beispielsweise zu verdanken, dass wir das um 1780 erbaute, aber stark geschädigte Schleifmüllerhaus denkmalgerecht sanieren und für unsere Aktivitäten nutzbar machen konnten.
Dennoch: Es bleibt noch viel zu tun, denn nicht nur die Pflege der Gebäude und des Grundstücks, auch der weitere Ausbau der musealen Einrichtung erfordert immer neuen Einsatz und vor allem immer wieder die Förderung durch die Freunde unseres Vereins.

3.
Förderung des Schweriner  Stadtgeschichtsmuseums

Das 1971 aus der Abteilung für »Geschichte der neuesten Zeit« des Staatlichen Museums hervorgegangene Historische Museum war das jüngste der Schweriner Museen. Das Historische Museum war als Bezirksmuseum zur Geschichte der Arbeiterbewegung im Bezirk Schwerin eindeutig politisch ausgerichtet.
Mit dem Ende der DDR wurde seine inhaltliche Orientierung hinfällig, die Stadtvertretung beschloss deshalb, es zu einem Museum der Schweriner Stadt- und Regionalgeschichte zu gestalten. Die bis dahin vom Stadtarchiv betreute Ausstellung »Schwerin - gestern, heute, morgen« im Säulengebäude am Markt wurde dem Historischen Museum zugelegt, die Schleifmühle im Schlossgarten blieb als Außenstelle erhalten.
Damit übernahm erstmals in der Geschichte Schwerins ein Museum die Aufgaben, die materielle historische Überlieferung zu sammeln und zu bewahren, sie zu erforschen und auszustellen und in den unterschiedlichsten Formen zu vermitteln.
So verfügt die stadtgeschichtliche Sammlung heute über Spezialbestände von Fotos und Plakaten mit dem zeitlichen Schwerpunkt SBZ und DDR, über eine stattliche Sammlung von Druckgrafik und Stadt- und Landkarten sowie eine Sammlung von Gold- und Silberarbeiten von Schweriner Meistern.
Seit der Schließung des Museums 2005 sind alle diese Sammlungsgegenstände ins Depot verbannt und keine Ausstellung informiert über die Stadtgeschichte. Der Stadtgeschichts- und -museumsverein ist als Förderverein dieses Museums gegründet worden. Heute sind seine Aktivitäten auf die Forderung nach einer Neueinrichtung eines Museums zur Stadtgeschichte Schwerins ausgerichtet. Seitens der Stadt Schwerin ist derzeit eine neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung geplant. Wir stehen ebenfalls zur tätigen Mithilfe beim Aufbau eines neuen Museums zur Verfügung.
Eine Ausstellung zur Gechichte Schwerins reicht uns allerdings nicht, auch dann nicht, wenn ihr das Etikett »Museum« angeheftet wird.
Die Kontinuität der Sammlung zur Geschichte Schwerins darf ebenso wenig abreißen, wie die pädagogische Arbeit und die Arbeit mit der Sammlung. Ein lebendiges Museum muss mehr bieten, als eine ständige Ausstellung.







                                    

 
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